Über uns

Wie kommt eine Bielefelder Familie zu einem Weingut im Languedoc? Hier die Geschichte:

Mit unseren Wurzeln in Baden-Württemberg sind wir wohl mit einer angeborenen Affinität zum Wein ausgestattet, die durch die Erziehung auch nicht geringer wurde und bis heute unvermindert anhält. Dazu haben häufige Aufenthalte im französischen Süden die Liebe zu Frankreich (und zu französischem Wein) heranreifen lassen.

Beides und viel Mut hat uns etwas Neues schaffen lassen: Ein Weingut! Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. So steinig wie manche unserer Weinberge war und ist auch der Weg dahin. Einmal abgesehen davon, dass so etwas Zeit und Hingabe verlangt und auch Geld kostet, so heisst es doch erst einmal: Suchen und finden! So fuhren wir in den vergangenen 10 Jahren mehr oder weniger regelmässig durch die wunderschöne Landschaft entlang dem Mittelmeer zwischen Pyrenäen und Massif Central. Ungezählte Besichtigungen mit Maklern und Gespräche mit Winzern führten uns an Orte und zu Menschen, die uns eine völlig neue Welt erschlossen und ungeahnte, schöne Erlebnisse bescherten. Jahre des Suchens endeten mit der Begegnung mit einem älteren englischen Ehepaar, das auf die Bemerkung, wir träumten von einem Weinberg, erwiderten, sie hätten da einen, den sie eigentlich verkaufen wollten - Nichts wie hin! Am nächsten Morgen trafen wir uns dort, und wir waren hingerissen: Leichte Südhanglage, Blick über die Herault-Ebene, eingerahmt von den südlichen Ausläufern des Massif Central. Ein kleines Steinhäuschen unter zwei riesigen Platanen. Ein Brunnen. Einige Mandel- und 33 Olivenbäume. Ein winziges Wäldchen. Und natürlich Rebstöcke: Carignan und Grenache, die traditionellen Rebsorten in der Gegend. Die Böden Lehm, Kalk. Was wollten wir mehr! Unsere Geduld wurde dennoch auf die Probe gestellt - es dauerte noch ein Jahr, bis alles unter Dach und Fach war, dann konnte es losgehen:

Die DOMAINE DES DEUX PLATANES war geboren!